… wenn das Gute liegt so nah.

Wälzen-PferdWie Goethe schon sagte: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ Mit diesem Zitat beginne ich heute meinen Blogbeitrag über ein Schmerz- und Regnerationsheilmittel von Sebastian Kneipp: Dem Heublumensack. Bei Pferden angewendet unterstützt er durchblutungsfördernd die Muskulatur und löst dort Verspannung. Nach intensivem Training kann es so eine Wohltat für die Entspannungsphase des Pferdes sein.

Der Heublumensack findet beim Menschen seine Anwendung im Bewegungs- und Verdauungsapparat, aber auch im Bereich der Nieren und Harnwege. Beim Pferd wird er für die Entschlackung und Regeneration der Rücken- und Kruppenmuskulatur eingesetzt. Neben dem Lösen von Muskelverspannungen wirkt er auch lindernd auf Schmerzen durch Arthrose oder Rheuma. Ebenso sinnvoll ist sein Einsatz bei degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule einschließlich Bandscheibenschäden, Kreuzverschlag oder Hüftbeschwerden. Bei Verspannungen an der Halsmuskulatur kann er als Wickel eingesetzt werden. Das braucht jedoch schon etwas Übung beim Anwender.

Die Wirkung im Überblick:

  • entkrampfend und entspannend
  • durchblutungsfördernd
  • stoffwechselanregend
  • beruhigend
  • schmerzlindernd

Für die Anwendung wird am besten ein Leinensack verwendet. Dieser wird zu ungefähr zwei Drittel mit Heublumen gefüllt. Das sind Samen- und Blütenteile, die reich an ätherischen Ölen sind. Die mit Wasserdampf oder Wärmflasche erhitzte Kompresse wirkt dann wie ein Wickel auf dem Rücken des Pferdes. Der Heublumensack wird generell nur einmal verwendet, da durch die Anwendung die ätherischen Öle sich verflüchtigen.

Wenn Sie die Anwendung selbst durchführen möchten, finden Sie hier eine detaillierte Beschreibung dafür. Bitte beachten Sie die dort aufgeführten Warnhinweise.
Anwendung_Heublumenkissen_Pferd

Verwenden Sie anstelle von industriell hergestellten Salben und Tinkturen einfach mal etwas Althergebrachtes. Ich freue mich über Ihre Erfahrungsberichte.

In diesem Sinne,
Ihre Judith Rieker

 

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