Heilen um den heißen Brei

Eddi-and-FriendsKennen Sie das? Sie sind krank und rennen in die Apotheke. Mit den dort gekauften Medikamenten doktern Sie tagelang herum und irgendwie wird es nur schleppend besser? Mit unseren Tieren gehen wir oft genauso vor. Wir konzentrieren uns an dem stärksten Symptom und behandeln drauf los.  Dabei lassen wir andere Hinweise unberücksichtigt. Ein derartiges Vorgehen verursacht Kosten und im schlimmsten Fall leidet das Tier länger als nötig.

Machen wir einen Schritt zurück!

Wenn eine gut gemeinte Behandlung erfolglos bleibt, muss man einen anderen Weg einschlagen. Für eine nachhaltige Genesung gilt es, das Tier im Ganzen zu betrachten. Erkältung ist nicht gleich Erkältung. Das Zusammenspiel der Symptome ist entscheidend.

Was heißt das konkret? Eine passende Behandlung ist individuell. Dabei gilt es neben dem akuten Symptom, das Gesamtgeschehen zu erkennen. Es ist also hilfreich, sich vor der Behandlung folgende Fragen zu stellen:

  1. Führe ich die Behandlung zum wiederholten Male erfolglos durch?
  2. Was für Symptome zeigt das Tier neben dem Hauptgeschehen?
  3. Wie lange ist das Tier bereits krank?
  4. Was war vor der Krankheit? Gab es einen Stallwechsel? Hat sich der Tierhalter oder die Tierhalterin geändert? Hatte das Tier besondere Erlebnisse?
  5. Halte ich die Behandlung persönlich für sinnvoll? Habe ich ein gutes Gefühl dabei?
  6. Wie reagiert mein Tier auf die Durchführung der Therapie? Wehrt es sich?

Nehmen Sie sich für diese Fragen Zeit und betrachten Sie das Ergebnis mit Sorgfalt. Dann treffen Sie bestimmt eine gute Entscheidung für die Behandlung Ihres Lieblings. Ob das nun aus der eigenen Hausapotheke kommt oder einen Besuch beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker benötigt.

Gerne stehe ich Ihnen als Beraterin für die Gesundung Ihres Tieres zur Verfügung.

Ihre Judith Rieker

 

Ein Gedanke zu „Heilen um den heißen Brei

  1. Tja, genauso war es bei unserem Hund. Nach zwei Runden Antibiotika, hohen Schmerzmittelgaben und extrem teuren Spritzenkuren zeigte sich keine Besserung.

    Nach nur 2 Behandlungsterminen in der Tierheilpraxis und einer Ernährungsumstellung geht es unserem Hund jetzt blendend!

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