Humoralverfahren

Blutegel im Einsatz bei einem Cauda-Equina-Syndrom

Blutegel bei einem Cauda-Equina-Syndrom

Diese Therapieformen setzen an verschiedenen Ausleitungsverfahren der Körpersäfte wie das Blut an. Damit sollen Stoffwechselvorgänge beschleunigt werden. Den Einsatz finden diese Verfahren vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates oder bei geriatrischen Patienten. In meiner Praxis verwende ich Blutegel, Aderlass und Hautreizverfahren.

Blutegel

Der Blutegel verfügt über pharmakologische Stoffe, die gerinnungshemmend, blutverdünnend, lymphstrombeschleunigend, antithrombotisch, immunisierend, entzündungshemmend und schmerzstillend wirken. Ich setze diese kleinen Helferlein vor allem in der ganzheitlichen Schmerztherapie im Bewegungsapparat ein und bei Hämatomen oder Ödemen.

Aderlass

Beim Aderlass werden dem Pferd eine größere Blutmenge auf einmal entzogen. Eine Indikation für den Einsatz dieser Therapie ist die akute Hufrehe. Hier soll das Blut verdünnt werden und damit die Ischämie in der Huflederhaut reduziert werden. Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz bei Ödemen, um durch den Flüssigkeitsverlust den Organismus anzuregen das fehlende Wasser aus dem umliegenden Gewebe zu holen.

Beim Hund führe ich keinen Aderlass durch. Hier verwende ich eher Blutegel oder andere Verfahren wie die Phytotherapie zur Ausleitung und Reinigung.

Hautreizverfahren

Mit Hilfe eines speziellen Öles wird die gewählte Hautregion sehr warm und die Stoffwechselvorgänge dort stark aktiviert. In meiner Praxis kommt die Methode bei verstopften Talgdrüsen in der Sattellage zum Einsatz. Nach der Aktivierung der betroffenen Hautregion soll über eine entsprechende Massage und Lymphtaping der Flüssigkeitsstau gelöst und abtransportiert werden.

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