Bloggen im Bereich des Heilwesens

Weg

Der Weg in die Social Media Landschaft

Die Gradwanderung entlang des HWG’s

Das Gesetz über die Werbung auf dem Gebiet des Heilwesens – abgekürzt auch HWG genannt – soll den rechtlichen Rahmen für die Werbung im deutschen Gesundheitswesen geben. Ziel ist der Schutz von kranken Menschen vor unsachgemäßer Selbstmedikation oder Verleitung zum Arzneimittelgebrauch.

Obwohl das Zeitalter des Social Media und Online Marketings längst angebrochen ist, scheuen sich Hersteller von Arzneimitteln oder Medizinprodukten als auch Therapeuten und Institutionen jeglicher Couleur diesen Weg der Kommunikation mit dem „Endverbraucher“ einzuschlagen. Zu groß ist die Angst vor Abmahnungen. Besteht nun die Frage, wie Verantwortliche diese Chance nutzen können.

Grundsätzlich befasst sich das HWG mit den Produkten und deren Einflussnahme auf ein Heilungsgeschehen. Weniger jedoch mit dem Image des Unternehmens an sich und dessen Bekanntheit. Ebenso wenig mit anderen Aktivitäten wie Corporate Social Responsibility (CSR) oder Sponsoring. Und hier liegen die Chancen in der Nutzung der Online-Medien.

Ich selbst führe einen Blog, mit dem ich allgemein über Therapien berichte oder Tipps rund um die Haltung von Tieren gebe. Im Humanbereich sind die Möglichkeiten rund um die Prophylaxe und Lebenshaltung sehr groß. Ebenso können sich Unternehmen je nach eigener Ethik sozial engagieren und darüber berichten. Zum Beispiel erlauben manche Reha-Kliniken das Mitführen des eigenen Hundes http://bit.ly/1UUCL9F. Hierüber darf berichtet werden. Da das Thema sich für die Social Media Kanäle eignet, lohnt sich die Verbreitung über dieselbigen.

Ich glaube das Problem liegt darin, dem Thema Social Media Management wenig professionell zu begegnen. Um die Medien wirklich zu verstehen, braucht es einen Profi an der Seite. So wird aus dem großen, grauen Social-Media-Nebel ein planbarer Kommunikationsweg. Ich habe in meinen Anfängen die Beratung von Silke Schippmann (dialog artists) genutzt und profitiere noch heute davon. Seitdem verstehe ich die Welt von Twitter, Xing, Facebook & Co. besser und kann mit diesen Medien im Sinne meiner eigenen Tätigkeit umgehen.

Wie kann der Weg in die Social Media Kommunikation gelingen?

  • Professionelle Beratung an Bord holen
  • Möglichkeiten der Medien individuell anpassen
  • Redaktionsplan entwickeln
  • Klein anfangen, um Erfahrungen zu sammeln
  • Schritt für Schritt mit der Umsetzung beginnen

Ich freue mich auf den Gesundheitswirtschaftskongress, der zum elften Mal dieses Jahr stattfindet. Insbesondere auf den Austausch im Rahmen der beiden Programmpunkte „Blogger Relations und Gesundheitswirtschaft: Passt das?“ und „Keine Klinik ohne Social Media: Nur heiße Luft in Tüten?“. Ich hoffe auf spannende, konstruktive Gespräche und neue Anregungen.

Eure Judith Rieker

 

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