Traumatisierter Hund: Was tun?

Hund aus dem Tierschutz?

Bulldogge_Bioresonanz

Bulldoggen-Mädchen aus dem Tierschutz

Sie haben einen Hund aus dem Tierschutz übernommen? Möglicherweise aus dem Ausland? Diese Hunde haben meist eine schwierige Lebenszeit hinter sich. Neben der Verarbeitung von häufig grausamen Erlebnissen, brauchen die Hunde Zeit, um in der neuen Kultur anzukommen. Das beginnt bei der anderen Sprache, Gestik und ein Umfeld mit anderem Bakterienmilieu und Futter.

Tiernaturheilkunde kann unterstützen

Körper, Geist und Seele benötigen Raum und Zeit zur Verarbeitung. Wenn das schwierig ist, braucht die Fellnase Unterstützung. Verschiedene Möglichkeiten aus der Komplementärmedizin können den Vierbeiner unterstützen. Hier ein paar Beispiele:

  • Traumverarbeitung:
    • Bachblüten
    • Homöopathie
    • Bioresonanz
  • Regeneration des Organismus:
    • Fütterungsanpassung
    • Kräuterheilkunde
    • Nahrungsergänzungsmittel
  • Bewegungsapparat:
    • Akupunktur
    • Kneipp-Anwendungen
    • Low-Level-Lasertherapie

Kleine, stetige Schritte führen zum Ziel

Aufgrund gut gemeinter Fürsorge wird häufig zuviel auf einmal gemacht. In erster Linie braucht der Hund Zeit zum Ankommen. Die Fellnase möchte die Umgebung erkunden, die Spielregeln in der neuen Familie lernen und sich erholen. Nehmen Sie sich Zeit, Ihrem neuen Familienmitglied alles zu zeigen. Den Wohnbereich, den Garten oder den Park, die Familienmitglieder, den Schlaf- und Fütterungsplatz. Dafür dürfen Sie sich ruhig drei bis vier Wochen Zeit nehmen.

Was notwendig ist, ist immer vom jeweiligen Hund abhängig.

Wie lange es tatsächlich braucht, ist immer vom jeweiligen Hund abhängig. Wie sieht es mit der Stubenreinheit aus? Kennt die Fellnase Halsband oder Geschirr? Alles Themen, die für einen erwachsenen Hund aus Deutschland vorausgesetzt wird. Themen, die Ihr Tierschutzhund vielleicht noch lernen soll. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl, damit liegen Sie meist richtig.

Besuch beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker

Ein Besuch bei Ihrer Tierarzt- oder Tierheilpraxis ist angezeigt, wenn der Hund noch auf schwerwiegende Erkrankungen untersucht werden soll oder gesundheitliche Probleme hat. Sprechen Sie vorher mit der Praxis, damit man sich Zeit für Ihren Hund nehmen kann. So gestalten sich spätere Praxistermine viel leichter.

Hundeschule oder Hundetrainer?

Mit dem Besuch in der Hundeschule würde ich warten, bis Ihr Liebling angekommen und etabliert ist. Wenn Sie Fragen zur Erziehung oder den Umgang mit traumatisierten Hunden haben, dann engagieren Sie einen Hundetrainer oder eine Hundetrainerin Ihres Vertrauens, die Sie zuhause besucht und auf die individuellen Anforderungen eingeht.

Nehmen Sie Ihren Hund in seiner Persönlichkeit war.

Zum Abschluss möchte ich sagen, dass Hunde soziale Wesen sind. Sie gehen mit uns Menschen soziale Verbindungen ein. Also nicht nur der Mensch zum Hund, sondern auch der Hund zum Mensch. Nehmen Sie Ihren Hund „an die Hand“ und zeigen Sie ihm die neue Welt. Schritt für Schritt. Zusammen bewältigte Abenteuer schweißen zusammen und bilden ein gutes Fundament für ein wunderbares Miteinander in der Zukunft. Abenteuer können die erste Autofahrt sein, der erste Spaziergang im Park oder die erste Nacht. Verzichten Sie dabei auf Handy oder Gespräche mit der Freundin. Widmen Sie sich anstelle dessen ganz dem Vierbeiner. Nehmen Sie ihn wahr, indem Sie ihn beobachten und mit ihm in Kontakt gehen. Er wird Ihnen zeigen, was ihn beschäftigt und was ihm Freude macht.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen viel Erfolg und noch mehr Freude.

Ihre Judith Rieker mit den beiden Fellnasen Smilla und Autumn

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